Um in der Lieferterminermittlung Fertigungszeiten berücksichtigen zu können,
werden in den Fertigungsstücklisten sogenannte Zeitpositionen hinterlegt. Zur
Erkennung und Interpretation dieser Positionen sind folgende Angaben
erforderlich:
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|Definition einer Artikelsatzart, deren Mengenangaben als Zeiten interpretiert |
|werden sollen |
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|Definition der Artikel-Mengeneinheiten für die Angabe von Stunden, Minuten |
|und Sekunden (z.B. STD, MIN, SEK) |
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|Definition einer pro Tag zur Verfügung stehenden Gesamtzeit in Minuten, um |
|die über die Zeitpositionen ermittelte Fertigungszeit in bei der |
|Terminermittlung zu berücksichtigende Fertigungstage umrechnen zu können. |
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Über das Mengenkennzeichen in den Zeitpositionen können sowohl
mengenunabhängige (z.B. Rüstzeiten) als auch mengenabhängige (z.B.
Maschinenlaufzeiten) Fertigungszeiten berücksichtigt werden. Es erfolgt keine
echte Zeitplanung , d.h. es wird bei jedem Einzelvorgang davon ausgegangen, das
die gesamte Fertigungszeit je Tag für diesen Vorgang zur Verfügung steht. Die
Zeitpositionen sollen nur verhindern, das in der Terminermittlung nur die
Artikelverfügbarkeit zur Ermittlung des kundenseitigen Liefertermines
berücksichtigt wird.