Der pop3handler ist veraltet, und sollte nicht mehr genutzt werden.
Verwenden Sie stattdessen mailimporthandler zur Abfrage eines IMAP Servers.
Über p405 ist für jede abzufragende Mailbox (normalerweise nur eine!) ein Dienst vom Typ "pop3handler" zu konfigurieren.
Legen Sie die möglichen Parameter im p405 für den neuen Dienst wie folgt an:
pop3handler
Name des Computers, auf dem der Dienst starten soll, oder leer damit der Dienst überall starten kann.
ja: Der Dienst soll beendet und neu gestartet werden, wenn ein Hotfix mit einer entsprechenden Installationsaktion eingespielt wird.
Beschreibung des Dienstes
Wenn eine Email von einem Anrufbeantworter erkannt wird, wird der gemeldeten Rufnummer einen führende "0" hinzugefügt.
Stammt eine Email von einem Faxanschluss, wird der gemeldeten Rufnummer ein führende "+" vorangestellt.
true: Es wird nicht versucht, automatisch einen zuständigen Sachbearbeiter zu ermitteln. Stattdessen wird die erzeugte Aufgabe immer dem Standardsachbearbeiter zugeordnet.
Standardsachbearbeiter, dem die neu erzeugte Aufgabe zugeordnet wird.
Gesehen-Markierung für neue Aufgabe. Standard: !
Kennzeichen der neu erzeugten Aufgabe (Datenfeld m_kz)
Id eines Aufgabenpreset, dass als Vorlage für die neu erzeugte Aufgabe dienen soll.
Legt fest, ob ggf. eine als Spam erkannte Nachricht vor dem Löschen gesichert werden soll.
Legt den Inhalt des Datenfeldes "m_bearb" der neuen Aufgabe fest. 0: Keiner darf bearbeiten, 1: Ersteller darf bearbeiten, 2: Jeder darf bearbeiten
Führt eine einfach SPAM-Erkennung durch. Dabei sollte eine entsprechende, vorgeschaltet Funktion Spam-Nachrichten mit einem Text im Email-Betreff kennzeichen, über diesen Schalter und eine entsprechende Konfigurationsdatei können entsprechend markierte Nachrichten automatisch erkannt und behandelt werden.
Anzahl Tage, nach der die Nachricht vom Server gelöscht wird.
true: Anhänge werden automatisch extrahiert und als Dokumente an die Aufgabe gehängt.
Anzahl Wiederholungen beim fehlerhaften Import einer Email. Wird die Anzahl überschritten, wird die Email nicht erneut verarbeitet.
true: Erzeugt einen Archiv-Datensatz, auch wenn die Aufgabe weitergeleitet wird.
Mit Komma separierte Liste von Email-Domains die ignoriert werden sollen.
Assignment: Die Automatik entscheidet, welchem Sachbearbeiter eine Email zuzuordnen ist.
ForwardMode: Die Email wird dem absendenden Sachbearbeiter zugeordnet.
Archive: Eingehende Email wird nur im Archive abgelegt.
Zeichen-Umsetzungstabelle für Betreff und Aufgabentext.
Netwerkport auf dem der Pop3-Dienst läuft (Standard: 110)
Passwort-Definition im Format Benutzername:Eintragsname.
Verweist auf die Funktion pwdsu.
Semaphorenname für den Dienst. Verhindert, dass mehrere Handler gleichen Namens gestartet werden können.
true: Sendet eine Bestätigungsmail an den absendenden Sachbearbeiter. (Nur im Archiv-Modus)
Name des Email-Servers
Satzart/Konto als Standardbezug zu einem Konto.
Bei einer Anrufbeantworter-Email wird eine führende "0" aus der erkannten Rufnummer entfernt. z.B. wenn der Anrufbeantworter an einer Nebenstelle läuft.
Bei einem eingehenden Fax wird eine führende "0" aus der erkannten Rufnummer entfernt. z.B. wenn das Fax an einer Nebenstelle läuft.
Der Verarbeitungsmodus "Forward-Mail" ist dafür gedacht, dass Benutzer Emails aus ihrem Email-System an ein definiertes Postfach "weiterleiten" können, und diese Mails nach dem Import in ihrem eigenen Aufgabensystem als Aufgabe erscheinen.
Dabei wird versucht, die Absender Emailadresse einem in SOG ERP (VACOS) vorhandenen Sachbearbeiter zuzuordnen. Schlägt dies fehl, wird die Aufgabe dem Standardsachbearbeiter zugeordnet.
Außerdem wird versucht, eine Kundenzuordnung der Email auf Basis von in dem Dokument gefundenen Email-Adressen durchzuführen. Dabei wird für die Zuordnung die erste gefundene Email-Adresse verwendet.
Der Automatismus der Sachbearbeiter- und Kundenzuordnung kann während der Weiterleitung durch zusätzliche Eingabe von Steuerinformationen beeinflusst werden. Dabei sind die Steuerinformationen in dem Format "@@Feld:Wert" jeweils als einzelne Zeilen im Kopf der Weiterleitungsmail zu schreiben.
Folgende Steuerangaben sind dabei möglich:
@@sach:{Sachbearbeiterkürzel}
Über diese Angabe kann die erzeugte Aufgabe direkt einem bestimmten Sachbearbeiter zugeordnet werden.
@@kto:{Anwahl}
Über diese Angabe wird die Aufgabe einem bestimmten Kunden zugeordnet. Als "Anwahl" kann das in SOG ERP (VACOS) übliche Kundenanwahlkriterium dienen. Allerdings muss ein eindeutiges Kriterium verwendet werden. Möglich sind hier: Kundennummer oder Matchcode (soweit eindeutig)
Wird die Option "CheckSpam" genutzt, versucht der Dienst auf Basis einer Konfigurationsdatei SPAM-Emails zu erkennen und gesondert zu behandeln. Die Konfigurationsdatei muss den Namen "Spam_cfg.xml" tragen, und über die FRMCFGPATH-Variable gefunden werden.
Sie hat folgenden Aufbau:
<?xml version="1.0" encoding="utf-8" ?>
<Config>
<SpamEntry Text="XXXSPAM1XXX" Aktion="delete" />
<SpamEntry Text="XXXSPAM2XXX" Aktion="setsach" Ziel="stolle" />
<SpamEntry Text="XXXSPAM3XXX" Aktion="sendmail" Ziel="a.stolle@sog.de"
Quelle="info@sog.de" Betreff="Spamweiterleitung"
MailText="Die im Anhang befindliche Email wurde als Spam-Mail eingestuft."/>
</Config>
Text stellt einen in der Betreffzeile der Email zu suchenden Text dar. Dabei wird nicht zwischen Groß- und Kleinbuchstaben unterschieden.
Unter Aktion kann angegeben werden, was mit der so gefundenen Email passieren soll. Die Aktion "delete" sorgt dafür, dass die Email einfach gelöscht wird. "setsach" leitet die erzeugte Aufgabe an den in "Ziel" festgelegten Sachbearbeiter weiter. "sendmail" versendet die Email wiederum per Email an eine unter "Ziel" angegebene Emailadresse. Dabei sollten dann auch die weiteren Parameter gesetzt werden. Wird kein "MailSrv" angegeben, wird die Variable HHMAILSRV ausgewertet.