Eine Lieferbedingung kann automatisch auf eine andere (Ziel-)Lieferbedingung umschalten, sobald der Wert des Vorgangs eine Ober- bzw. Untergrenze über- oder unterschreitet.
Ziel-Lieferbedingung: Lieferbedingung, auf die umgeschaltet wird. Sie muss existieren und darf nicht die eigene Lieferbedingung sein. Ohne Ziel-Lieferbedingung dürfen keine Umschaltgrenzen angegeben werden.
Auch auf Basis des Lieferwerts: Steuert, ob die Umschaltung zusätzlich zum Zeitpunkt der Lieferscheinerstellung auf Basis des Lieferwerts geprüft wird. Andernfalls wird sie ausschließlich bei der Vorgangsbearbeitung auf Basis des Auftragswerts ausgewertet.
Maßgeblich ist der Gesamtwert des Vorgangs – je nach Kundeneinstellung als Netto- oder Bruttowert. Artikel, die von der Wertermittlung der Lieferbedingung ausgenommen sind, zählen dabei nicht mit.
Überschreitet der Wert die Obergrenze, wird auf die Ziel-Lieferbedingung der Überschreitung gewechselt; unterschreitet er die Untergrenze, auf die der Unterschreitung. Auch die neue Lieferbedingung wird anschließend erneut geprüft, sodass mehrere aufeinanderfolgende Wechsel möglich sind, bis keine Grenze mehr über- oder unterschritten ist.
Je Währung kann ein Grenzwert hinterlegt werden; Währung und Wert gehören dabei stets zusammen. Bei Vorgängen in Fremdwährung wird die Grenze zunächst in der Vorgangswährung und zusätzlich in der Landeswährung geprüft.