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Sendungshinweise (p760)


Erfassung von Sendungshinweisen

 
Die Sendungshinweise bestehen aus zwei kurzen Texten, die z. B. die standardisierten Speditionstexte beinhalten können oder frei definierte Texte wie z. B. „Fußgängerzone“, „3.Stock, kein Fahrstuhl“, „Anlieferung nur bis 12:00Uhr“ (1)

Diese Kurzinformationen werden beim Druck verschiedener Dokumente zur Verfügung gestellt und können über die Formularsteuerung SOGFORMS verwendet werden. In welchem der Dokumente diese Texte gedruckt werden, kann über die Aktivierungsschalter (2) und (3) bestimmt werden.

 
Zusätzlich kann eine Selektion auf die Versandart/Versandweg definiert werden oder eine Ausklammerung auf Versandart/Versandweg (4).

Der Schlüssel ist frei definierbar und damit auch zur Gruppenbildung der Texte genutzt werden.

Um einen Bezug zu den Speditionstexten herzustellen, kann der Textcode (5) benutzt werden, in dem dann der Code der Speditionstexte eingetragen wird.

Die beiden Textfelder können per Definition auf änderbar oder nicht änderbar gesetzt werden. Damit kann erreicht werden, das ein Text nach Zuordnung zu einem Kunden geändert werden kann oder nicht. So können je Kunde individuelle Texte benutzt werden und auch Standardisierte (6)

Nach einer Änderung wird überprüft ob der geänderte Schlüssel bereits zugeordnet wurde. Ist das der Fall, wird dem Anwender per Abfrage die Möglichkeit angeboten, diese Änderung in die bereits zugeordneten zu übernehmen.

 

 

Folgende Informationen sind dabei zu beachten:

 

  1. SOG ERP speichert derzeit keine lieferscheinbezogenen Sendungshinweise.

     

  2. Es ist sehr wichtig, die Organisation der Speicherung der Sendungshinweise pro Konto eindeutig festzulegen.

  3. Entweder werden die Sendungshinweise pro Adresse erfasst oder nur am Konto, wenn diese für alle Adressen gelten. Eine gemischte Verarbeitung ist nicht möglich.

  4. Wenn Sendungshinweise am Konto gepflegt werden, gilt das für alle Anschriften.

  5. Wenn auf Lieferanschriftenebene Sendungshinweise erfasst werden, dann müssen alle möglichen Hinweise entsprechend zugeordnet werden.

     

  6. Sobald auftragsbezogene Sendungshinweise vorhanden sind, müssen diese vollständig definiert werden.

    Somit müssten alle Stamm-Sendungshinweise gezielt in die auftragsbezogenen übernommen werden, die für den Auftrag gelten sollen. Nur darüber können auch Stamm-Sendungshinweise in einem Auftrag entfernt werden.

    Damit müssen bei der Entstehung eines Auftrages über Erfassung und ebenso über einen IMPORT immer ALLE auftragsbezogenen Sendungshinweise entstehen.

  7. Im p382 - Versandsteuerung (versstrg) kommen alle relevanten Sendungshinweise, die das Merkmal PZ-Druck oder LF-Druck markiert haben, auch zur Anzeige.

  8. Die Sendungshinweise können auch für interne Kommissionierungs-, Verpackungs- und Versandhinweise verwendet werden.

     

  9. Daraus ergibt sich im p382 - Versandsteuerung (versstrg), dass dort dieselben auftragsbezogenen Sendungshinweise möglicherweise auch aus mehreren Aufträgen unterschiedlich oder sogar widersprüchlich wirken können.

     

  10. Die Sendungshinweise, die für den Versand relevant sind und damit in die Versandschnittstelle abgestellt werden, basieren auf den Sendungshinweisen, die auch im p382 - Versandsteuerung (versstrg) zur Anzeige kommen.

    Hier wird aber ein und derselbe Sendungshinweis-Schlüssel nur aus dem zufällig ersten Auftrag verwendet.

    Ein weitere zusätzliche Einschränkung erfolgt über die Option "versandhinweis.mit_textcode", damit nur die mit einem Textcode (f160.textcode) definierten Sendungshinweise in die Versandschnittstelle für eine externe Verwendung abgestellt werden.

     

  11. Es ist möglich, die Sendungshinweise des Kunden im p102 - Auftragsbearbeitung (aufbea) mit den Ersetzungsvariablen ${m_email} und ${m_tel} zu versehen, so dass diese durch die Daten aus abweichender Versand- bzw. Rechnungsanschrift aus dem Vorgang ersetzt werden. Dafür müssen die Optionen "versandhinweis.schluessel.empf_telefon" oder "versandhinweis.schluessel.empf_email" im c001 - Funktionsparameter Verwaltung (Optionen) (optsu) entsprechend mit dem Schlüssel aus dem Versandhinweis gepflegt sein.

     

  12. Somit ist es möglich, an externe Versanddienstleister über die Tabelle Versand eine Avisierungs-E-Mailadresse zu übermitteln.

    Diese kann beispielweise von einem B2C Kunden aus dem E-Shop kommen und über ein Sammelkonto importiert werden.