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p405 - Dienstekontrolle


Das Programm p405 - Service Kontrolle (srvsu) ist in der Lage, SOG ERP Dienste zu kontrollieren.

Für die Verwendung ist es notwendig, dass auf Dienste-Servern der SOG ERP Dienst "SOGERPSRV" mit dem Subdienst "xservicewatcher" installiert wurde.

Anschließend können beliebige weitere SubDienste konfiguriert und kontrolliert werden.

 

Über die Schaltfläche "Standardeinträge aktualisieren" können Dienste-Einträge für die Programme p104 - Belegerzeugung Verkauf (srvbvk), p204 - Belegerzeugung Einkauf (srvbek), p198 - EDI Import (srvedi), p372 - Lagerbuchungsserver (srvbuch) und p886 - Vorgangsimport (srvauftrimp) konfiguriert werden. Dabei wird jeweils für jeden hinterlegten Variantensatz dieser Programme, ein Serviceeintrag angelegt. Service-Einträge für nicht mehr vorhandene Parameter werden automatisch gelöscht. Gibt es bis dato noch keinen einzigen Dienste-Eintrag, werden dazu Standardeinträge erzeugt, für Standarddienste die im allgemeinen immer aktiviert sein sollten.

 

 

 

Über eine Laufzeitanalyse wird ermittelt, auf welchen Servern gerade ein "xservicewatcher" aktiv ist, und ggf. dafür ebenfalls ein Datensatz angelegt.

 

Für die Verwendung des Programms ist das SOG ERP Recht "p405" erforderlich.

Angezeigt werden nur Dienste, die vom aktuellen Benutzer kontrolliert werden dürfen.

Die Dienste sind im allgemeinen über das Recht "p405startstop" abgesichert. Dies gilt nicht für die Dienste p104, p204, p886, p372, p198. Diese sind jeweils über ihr gleichnamiges Recht geschützt.

Zum Anlegen oder Löschen von Diensten ist das Recht "p405admin" erforderlich.

 

Sempahorenname

 

Hinterlegen Sie für jeden Dienst einen eindeutigen Sempahorennamen. Bei einigen Diensten (p104, p886, ...) erfolgt diese Hinterlegung im Variantenparameter (pp104, pp886, ...)

Wird der Sempahorenname nicht gefüllt, kann der Dienst ggf. einen Namen automatisch ermitteln. (Dies gilt nicht für p104, p886 ...)

Diensteeinträge, die keinen eindeutigen Sempahorennamen aufweisen oder ermitteln, werden nicht gestartet.

 

Neuen Dienst erzeugen

Weitere Dienste können hier manuell erzeugt werden. Wählen Sie die Art des Dienstes, und klicken Sie auf "Neuer Eintrag".

 

 

Konfigurieren Sie den neuen Dienst über das PropertyGrid.

 

 

Um den Dienst zu starten, heben Sie dessen Startsperre über die entsprechende Kontextfunktion auf.

 

 

Serververteilung

Füllen Sie in den Einstellungen eines Dienstes das Datenfeld "StartComputer" um festzulegen, auf welchem Server der Dienst gestartet werden soll.

Existiert mindestens ein Eintrag mit einem eingetragenen "StartComputer" werden keine Einträge mehr gestartet, bei denen das Feld "StartComputer" leer ist.

 

UseLocalExe

Mit dieser Option wird dafür gesorgt, dass die Ausführungsdateien des zu startenden Dienstes zuerst auf eine lokale Kopie kopiert, und erst dann gestartet werden. Der Name des Verzeichnisses, in das der Programmstand kopiert wird, ergibt sich aus dem Namen des Dienste-Installationsverzeichnisses, erweitert um ".{Semaphorenname}".

Diese Systematik soll verhindern, dass Dienste über Netzwerkresourcen ausgeführt werden. Es bietet sich an, dies dann zu verwenden, wenn der Dienst auf einem Server laufen soll, der nicht der Standard SOG ERP Datei Server ist.

 

Trace

Legt fest, dass der Dienst mit #Trace gestartet werden soll, und definiert den Trace-Umfang.

 

 MoreParameter

Der Inhalt des Parameters "MoreParameter" wird an die Programm-Startzeile des zu startenden Programms angehängt. Damit können z. B. beliebige Umgebungsvariable für den Dienst gesetzt werden (-hhsetenv variable=wert).

 

Restart bei Hotfix

Über die Dienste-Eigenschaft "RestartOnHotfix" kann eingestellt werden, ob der Dienst bei Auslieferung eines Hotfixes mit der Installationsfunktion "RestartPrograms" neu gestartet werden soll, oder nicht.

Gibt es Dienste, die nicht durch einen Hotfix aktualisiert werden, sollte die entsprechende Funktion des p406 als Nachtjob regelmäßig (z. B. täglich) laufen, damit auch diese Dienste regelmäßig auf einen aktuellen Stand gebracht werden.

 

Rechte zur Kontrolle von Diensten

Für jeden Dienst können Rechte der Rechtegruppe "Rechte für Dienste (service)" für die Funktionen "Recht zum Setzen der Startsperre", "Rechte zum Stoppen des Dienstes" sowie "Recht zum Starten des Dienstes im Vordergrund" eingetragen werden. Sind keine Rechte angegeben, haben nur noch Benutzer mit dem Recht "p405admin" die Möglichkeit, diese Funktionen auszuführen. Sind Rechte eingetragen, haben zusätzlich Benutzer mit dem eingetragenen Recht die Möglichkeit, den Dienst entsprechend zu steuern.