Im Wareneingang wird weiterhin ein Transportmittel gebildet, aber das entsprechende Etikett wird jedoch erst nach Abschluss der Position ausgedruckt.
Es wird die Menge pro Transportmittel (z.B. Palette) erfasst. Anschließend wird eine Anzahl an Transportmitteln erfasst, die alle die gleichen Menge beinhalten. Dies führt zu einer automatischen Erzeugung von weiteren Transportmitteln. Die Wareneingangsposition wird jetzt mit der erfassten Menge auf die Gesamtzahl der gewünschten Transportmittel verteilt. Ggfs. verbleibt eine Restmenge auf der Position.
Beispiel 1:
Die Gesamtmenge einer Position im Wareneingang beträgt 2.020 Stück.
Auf eine Palette (=Transportmittel) passen 1.000 Stück. Die zu erfassende Menge ist 1.000, die Anzahl der Transportmittel 3.
Es entstehen zwei Transportmittel mit je 1.000 Stück des Artikels und ein Transportmittel mit 20 Stück. Es werden drei Etiketten für Transportmittel ausgedruckt.
Beispiel 2:
Die Gesamtmenge einer Position im Wareneingang beträgt 6.650 Stück.
Auf eine Palette (=Transportmittel) passen 1.000 Stück. Die zu erfassende Menge ist 1.000, die Anzahl der Transportmittel 3.
Es entstehen drei Transportmittel mit je 1.000 Stück des Artikels. Es werden drei Etiketten für Transportmittel ausgedruckt.
Es verbleibt eine Restmenge auf der Position mit 3.650 Stück.
Die komplette Restmenge soll jetzt auf andere Paletten verteilt werden.
Auf weitere Paletten (z.B. für kleinere Lagerplätze) passen nur 600 Stück. Die zu erfassende Menge ist 600. Als Anzahl der Transportmittel kann 999 gewählt werden. Es entstehen sechs Transportmittel mit je 600 Stück des Artikels und ein Transportmittel mit 50 Stück. Es werden lediglich sieben Etiketten für Transportmittel ausgedruckt.