Das p102 - Auftragsbearbeitung (aufbea) bietet die Möglichkeit, über einen individuell definierbaren SQL einen Grund zu ermitteln, der dem Sachbearbeiter das Erfassen eines Vorganges verbietet.
Der SQL kann beliebig aufgebaut werden und muss Entweder einen ganzzahligen Wert oder null (SQL NULL) liefern.
Er ist unter dem Dateinamen "sachbearbeiter_vorgangerfassung.sql" in einem der Konfigurationsverzeichnisse (FRMCFGPATH) abzuspeichern.
Ist dieser ganzzahlige wert größer Null, gilt die Erfassung als nicht erlaubt und es wird ein entsprechender Anzeigetext für die Fehlermeldung über die AWL m_grund_vorgangerfassung_gesperrt ermittelt.
Hier können Sie, in Abhängigkeit des von Ihnen definierten Sqls dann sprechende Meldungen für die einzelnen Werte hinterlegen.
Innerhalb des SQLs haben sie über die Variablenschreibweise ${..} zugriff auf Umgebungsvariablen wie zum Beispiel dem aktuellen Sachbearbeiter ${fn:sach}.
Ein Beispielhafter SQL, der das Erfassen von Aufträgen verbietet, sofern die vorhandene Anzahl nicht löschfähiger Aufträge für den Sachbearbeiter 10 überschreitet, lautet wie folgt:
SELECT 1 WHERE (SELECT COUNT(*) FROM f092 WHERE sach = '${fn:sach}' AND status <> 9) > 10